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Berufsbild


Master-Studienbeginn im Wintersemester 2012/13

Anträge zur Zulassung zum Masterstudiengang Medizintechnik für das Wintersemester 2012/13 sind ab sofort bis spätestens 15. Juli über das zentrale Bewerbungsorgan der FAU zu stellen.

 

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Bachelor-Studienbeginn im Wintersemester 2012/13

Anträge zur Zulassung zum Eingungsfeststellungsverfahren des Bachelorstudiengangs Medizintechnik für das Wintersemester 2012/13 sind ab sofort bis spätestens 15. Juli zu stellen.

 

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Masterstudiengang Medizintechnik

Das Mastercurriculum des Studienganges Medizintechnik wurde am 16.02.2011 vom Senat und am 18.02.2011 vom Universitätsrat der FAU genehmigt. Die Frist für eine Bewerbung zum Sommersemester 2012 ist der 15. Januar 2012. Folgende Fachrichtungen sind wählbar:
Med. Bild- und Datenverarbeitung
Medizinelektronik
Med. Gerätetechnik, Produktions-technik und Prothetik

 

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Bachelor-Studienbeginn im Sommersemester 2012
In ihrer Sitzung vom 6. September 2011 hat die Studienkommission Medizintechnik einen Studienstart auch im Sommersemester 2012 (vorbehaltlich der Genehmigung in Fakultätsrat und Senat) beschlossen. Anträge zur Zulassung zum Eingungsfeststellungsverfahren sind ab sofort bis spätestens 15. Januar zu stellen. Auch ein Studiengangswechsel aus anderen Fächern ist so bereits zum kommenden Sommersemester möglich.

 

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Bachelor-Studienbeginn im Wintersemester 2011/12
Das StMWFK hat sein Einvernehmen zum Eignungsfeststellungsverfahren für den Bachelorstudiengang Medizintechnik erteilt, die Satzung trat am 20. Mai 2011 in Kraft. Bis zum Bewerbungsschluss am 15. Juli haben sich knapp 400 Schulabgänger beworben, über die Zulassungen wird bis spätestens Ende September allein auf Grundlage der jeweiligen Eignung entschieden.

 

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Medizintechnik-Vorlesungen auf iTunes U
Für alle interessierten Studenten stehen nun die Medizintechnik-Vorlesungen des letzten Semesters auf iTunes U zur Verfügung. Wenngleich wenn die Inhalte ständiger Erneuerung unterliegen, sind die Aufzeichnungen auch für die kommenden Erstsemester zum Reinschnuppern, Vorbereiten und Nachbereiten geeignet.

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300 Studienanfänger WS 2010/11
Mit rund 300 Studienanfängern ist der Studiengang Medizintechnik an der FAU ins WS 2010/11 gestartet. Besonders erfreulich ist der weiterhin hohe Frauanteil von 45%.

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Warum Medizintechnik in Erlangen?

Berufsbild Medizintechnik-Ingenieur

Der zunehmende Fortschritt in der Medizin fordert auch im Bereich der Medizintechnik, die die medizinischen Möglichkeiten wirkungsvoll unterstützen soll, innovative Entwicklungen und verbesserte Verfahren. Der Ingenieur der Medizintechnik befasst sich in der Industrie und im Gesundheitswesen mit der Entwicklung, dem Vertrieb, der Betreuung und Instandhaltung von medizinischtechnischen Anlagen und Geräten. Die Entwicklung hochkomplexer technischer Geräte, wie beispielsweise nMedical Engineeringeuartiger Röntgensysteme, Strahlentherapieanlagen, Ultraschallsystemen oder Chirurgierobotern gehören in den Aufgabenbereich des Medizintechnik-Ingenieurs und setzen in diesem Beruf ein hohes Verantwortungsbewusstsein voraus. Die Geräte sollen helfen, schnelle Heilungsverfahren und treffsichere Diagnosen zu ermöglichen und die Mediziner bei ihrer Arbeit wirkungsvoll und erfolgreich unterstützen. Der technische Service sowie die Schulung und Überwachung des Personals im Umgang mit medizinischtechnischen Geräten sind weitere Aufgaben des Medizintechnik-Ingenieurs. Kliniken und Krankenhäuser brauchen sowohl im Verwaltungsbereich (Beschaffung, DV, Logistik und Marketing) als auch im medizinisch- pflegerischen Bereich qualifiziertes Personal. In der Industrie sind sie mit dem Vertrieb medizinischer Geräte sowie dem Service, Produktmanagement, Marketing und der Qualitätssicherung befasst. Welche Anforderungen werden an einen Ingenieur/ eine Ingenieurin in der Medizintechnik gestellt? Voraussetzung für eine Tätigkeit in der Medizintechnik ist ein Studium der Ingenieurwissenschaften, vorzugsweise mit dem Schwerpunkt Medizintechnik. Möglich ist ein Einstieg ebenfalls über ein Studium der Elektro-, Feinwerk-, Mikrotechnik oder Mechatronik, mit entsprechenden Zusatzqualifikationen im medizinischen Sektor. Neben den im Studium erworbenen medizintechnischen Kenntnissen ist ein solides Grundwissen im medizinischen Anwendungsbereich gefragt. Der Medizintechnik-Ingenieur sollte außerdem besonders ausgeprägt soziale Kompetenzen aufweisen, da er sowohl als Ansprechpartner für Ärzte als auch für Patienten fungiert. Dem medizinischen Sektor werden ausgesprochen gute Berufsaussichten vorausgesagt. Die Nutzung von medizinischen Geräten und Anlagen wird weiter zunehmen. Somit steigt auch die Nachfrage nach qualifiziertem technischem Personal. Arbeitgeber sind die medizinische Industrie, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Beratungen sowie öffentliche Behörden (Quelle: VDI-Fachgebiet Medizintechnik).

Wachsende und Innovative BrancheSymbia

Medizintechnik ist eine wichtige zukunftsorientierte Hochtechnologie-Branche, die Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland sichert und gleichzeitig einen Beitrag zur Gesundheit der Menschen und zur Steigerung der Effizienz im Gesundheitswesen erbringt. Im Jahr 2003 wurden in Deutschland Waren im Werte von 12,5 Mrd. Euro im Bereich Medizintechnik produziert. Davon gingen über 50% in den Export. Die jährliche Steigerung dieses Produktionsvolumens liegt stabil über viele Jahre bei 5,5% und damit deutlich über dem Durchschnitt des verarbeitenden Gewerbes. Und eine konservative Prognose besagt, dass diese Steigerungsrate mindestens für die nächsten 100 Jahre anhält - es gibt kaum eine Branche mit solch positiven Zukunftsaussichten. Medizintechnik sichert in Deutschland heute ca. 110.000 Arbeitsplätze. Trotz einer vereinzelt bei größeren Unternehmen erkennbaren Auslagerung von Produktionsteilen und Forschungs- und Entwicklungsabteilungen ins Ausland gibt es insgesamt ein positives Beschäftigungssaldo. Mittelständische Unternehmen behaupten sich erfolgreich im Weltmarkt. Viele Unternehmensgründungen sind erfolgreich (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE).

Forschung und Entwicklung

Die hohe Akzeptanz deutscher Medizintechnik im In- und Ausland ist dabei ein klarer Beleg für die starke Innovationskraft der Branche, die durch überdurchschnittlich hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung gekennzeichnet ist. So liegt die F&E-Quote, also der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Gesamtumsatz, bei rund 9 Prozent. Etwa 15 Prozent der Beschäftigten sind im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Entsprechend hoch ist der Umsatzanteil innovativer Produkte, d.h. der Produkte, die jünger als drei Jahre sind, welcher bei fast 32 Prozent liegt (Quelle: Spectaris Fachverband Medizintechnik).

Medizintechnik in Deutschland

Die Medizintechnik-Branche ist das Rückgrat der deutschen Gesundheitswirtschaft und ein echter Jobmotor. Für die Bundesregierung sind Erhalt und Ausbau der Medizintechnik als besonders innovative Branche in Deutschland ein wichtiges Ziel der Hightech-Strategie. Das BMBF stellt rund 25 Millionen Euro pro Jahr für die Förderung von Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik zur Verfügung. Der Bund unterstützt dabei unter anderem eine enge, strategische Zusammenarbeit verschiedener Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette neuer Medizintechnik-Produkte ebenso wie den Technologietransfer in die Anwendung oder die Aus- und Weiterbildung eines exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses. Deutsche Medizintechnikunternehmen sind besonders innovativ, forschungsintensiv und ihre Produkte genießen international einen hervorragenden Ruf (Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung).

Bayern belegt Spitzenplatz

Gegenwärtig existieren für den Bereich der (bio)medizinischen Grundlagenforschung neben klinischen FoAngiographierschungsgruppen insgesamt 20 Sonderforschungsbereiche an den bayerischen Universitäten sowie 2 Transregios, bei denen eine bayerische Hochschule die Sprecherrolle inne hat. Insgesamt haben die bayerischen Universitätsklinika und medizinischen Fakultäten im Bereich Gesundheitsforschung im Jahr 2005 ein Drittmittelvolumen (öffentliche und private Drittmittelgeber) in Höhe von 181,6 Mio. Euro verausgabt. Im Rahmen der Offensive Zukunft Bayern I und II sowie der High-Tech-Offensive wurden bislang 429,8 Mio. Euro für die Hochschulmedizin einschließlich der Gesundheitsforschung zur Verfügung gestellt. Forschungsergebnisse werden in Bayern aber auch unmittelbar in neue Behandlungsmethoden und medizintechnische Innovationen umgesetzt. Von den weltweit umsatzstärksten Medizintechnik- und Pharmafirmen ist eine große Zahl in Bayern zu Hause bzw. mit Unternehmenszentralen oder Niederlassungen vertreten. Mit über 250 überwiegend mittelständischen Firmen bündelt Bayern wie kaum eine andere Region in Europa unternehmerische Kompetenz in der Medizintechnik. Bayern deckt über 60 % der elektromedizinischen Geräteproduktion und 30 % der gesamten medizintechnischen Produktion Deutschlands ab (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit).

Erlangen - Stadt der Medizintechnik

Das Stichwort für Wachstumsdynamik lautet heute Clusterbildung. Erlangen ist ein solch ausgezeichnetes Cluster für die Medizintechnik, zusammen mit Siemens Medical Solutions und der Friedrich-Alexander-Universität beinahe schon ein Weltkompetenzzentrum. Nirgendwo sonst findet man eine größere medizintechnische Kompetenzdichte als in der 100.000 Einwohner-Stadt inmitten des Medical Valley. Beinahe jeder vierte Arbeitnehmer verdient heute sein Brot in den Bereichen Medizintechnik und Gesundheit.
Die unmittelbare Nähe von hervorragender Wissenschaft und traditioneller und junger innovativer Wirtschaft bildet den Nährboden für die dynamische Entwicklung Erlangens. Mit der zweitgrößten bayerischen Alma Mater, deren Medizinische Fakultät zu den angesehensten in Deutschland zählt, sowie über 100 mittelständischen Unternehmen mit den Schwerpunkten medizinische Forschung, Produktion und Dienstleistung und dem Global Player Siemens Medical Solutions an der Spitze zählt die Hugenottenstadt mittlerweile zu den Topregionen Europas. Einmalig in Bayern sind die Möglichkeiten einer engen Kooperation mit der Technischen Fakultät und den Naturwissenschaften. So fördert zum Beispiel das neue Nikolaus-Fiebiger-Zentrum Spitzenforschung im Grenzbereich Biologie/Medizin. NaturwissenschaftlerInformatikhochhaus und medizinische Forscher arbeiten eng verzahnt zusammen.
Nicht minder eindrucksvoll sind die Daten der medizinischen Versorgung: 22 Universitätskliniken, das Klinikum am Europakanal und das Waldkrankenhaus St. Marien mit insgesamt 2800 Betten genießen regional und überregional einen sehr guten Ruf. Mit dem bisher einmaligen interdisziplinären Neurozentrum, in dem Experten der vier Universitätskliniken für Neurochirurgie, Neurologie, Augenheilkunde und Psychiatrie eng zusammenarbeiten und über neueste Technik verfügen, steht Erlangen in der Gehirnchirurgie nach Expertenmeinung sogar unangefochten an der Weltspitze. Erhaltung und Ausbau der hohen Qualitätsstandards haben nicht nur in der Hugenottenstadt, sondern auch bei der Bayerischen Staatsregierung, die Forschungs- und Krankenhauseinrichtungen mit erheblichen finanziellen Mitteln fördert, hohe Priorität.
Mit diesem einzigartigen Wissenschafts- und Firmenportfolio ist Erlangen ein hervorragender Standort für ehrgeizige Forschung und erfolgreiche Produktinnovationen, der nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung noch weiter gefördert werden soll. Die Stadt schlüpft dabei in die Rolle des Moderators, der die Strukturen für eine enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft ausbaut, der Kontakte herstellt und Foren einrichtet, um die beiderseitige Zusammenarbeit künftig noch erfolgreicher zu gestalten. So unterstützt und initiiert die Kommune Kooperationsprojekte wie die Kompetenzinitiative „Medizin-Pharma-Gesundheit“, die den Kontakt zwischen regionalen Firmen, Forschungseinrichtungen und Kliniken knüpft und den Austausch untereinander fördert. Die Vernetzung der vorhandenen Aktivitäten schließt auch die Existenzgründer ein, die optimale Voraussetzungen für ihre Firmen finden. Ein wichtiger Beleg dafür ist die Gründung einer Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaft für Medizinunternehmen. Zusammen mit der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer ist mittlerweile ein hoch kreatives Milieu mit einem dichten Kommunikationsnetz entstanden.
Davon zeugen auch rund 60 Firmenneugründungen oder –ansiedlungen in jüngster Zeit, darunter auch mit bedeutenden Preisen ausgezeichnete Unternehmen wie november AG, WaveLight oder HumanOptics. Nach einer Studie des Forschungsinstituts empirica Delasasse von 1999 zählt Erlangen zu den vier Gründer-freundlichsten Städten Deutschlands – und rangiert damit sogar weit vor der bayerischen Landeshauptstadt. Auch in der bundesweit angelegten Untersuchung „Zukunftsatlas 2004“ der Prognos AG und des Handelsblatts wird der Stadt einmal mehr bestätigt, dass sie zu den wirtschaftlich stärksten und zukunftsfähigsten Kommunen Deutschlands zählt. In Zahlen ausgedrückt, belegt Erlangen unter den 439 untersuchten kreisfreien Städten und Landkreisen einen hervorragenden 7. Platz.
Erlangen ist Sitz des Bayerischen Laserzentrums, zweier Fraunhofer-Institute und neuerdings der Max-Planck-Forschergruppe „Optik, Information und Photonik“. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg Erlangens zur „Medizinhauptstadt“ wurde mit dem Bau des neuen Innovationszentrums für Medizintechnik und Pharma (IZMP) gesetzt. Für Erlangens Oberbürgermeister Siegfried Balleis ist der für 12,5 Millionen Euro inmitten der Stadt erstellte Neubau Ausdruck der „enormen Schubkraft“, mit der Erlangen seine Stellung als Medizinstandort von europäischem Rang konsequent ausbaut (Quelle: Stadt Erlangen).

  • Eine Einschätzung der Bundesregierung finden Sie in deren Pressemitteilung "Medizintechnik ist ein echter Jobmotor" vom 24. Juni 2009
  • Ein mögliches Einsatzgebiet des Medizintechnik-Ingenieurs beleuchtet auch ein Artikel in der Zeit